Da sitze ich hier und überlege mir: Was wird meine Kolleginnen und Kollegen diese Woche interessieren? Was kann ich ihnen mitgeben? Und dann schlägt sie über mir zusammen,
die ganze um sich greifende schlechte Stimmung, auch meine Frustration, die in Sparrunden bei Kirchens, Überlastung der Hauptamtlichen, fehlendem Respekt untereinander und der eigenen Müdigkeit perfekten Nährboden findet.

AlI die jahrzehntelangen Erfahrungen mit Kolleginnen wie die vielen in Chatlisten oder bei Facebook fachbezogenen erbittert geführten Streitgespräche, die zeigen: Unvoreingenommenes diskutieren ist kaum möglich. Die Diskussion um E- und U-Musik in der Kirche, das hält keine Freundschaft aus!(?)

Erfahrungen wie diese:  Ich frage nach den 10 innovativsten Organisten – und erhalte von jungen (!) Kollegen die launige Gegenfrage, ob es sich um einen verspäteten Aprilscherz handeln würde.
Bedeutet das: Innovativ und Organist sein schließt sich aus? Oder gibt es nur Cameron Carpenter, ein Reizthema bei Orgelspielenden wie es in anderen Teilen der Gesellschaft Helene Fischer ist???

Als wäre es nicht so, dass jeder Mensch das machen soll, was er oder sie am besten kann.
Als wären nicht von Gott (wenn wir doch hier von Religion und Glauben reden) die Persönlichkeiten
und Gaben verteilt worden, damit die Welt bunt ist – und eben kein Einheitsbrei!
Und das „Liebe deinen Nächsten WIE DICH SELBST!“ bedeutet, sich selbst (auch im Orgelspiel)
besser kennenzulernen und seinen eigenen Weg zu finden!

Dafür stehe ich: Dich so zu nehmen wie du bist. Deine ganz eigene Begeisterung für die Orgel kennenzulernen und deine Themen, wo es bei dir hakt, nicht so läuft wie DU das willst.
DIR auf DEINEM Weg ein paar Schritte weiterzuhelfen, weil der Weg bis zum letzten Lebenstag
hier weitergeht. Insofern ist vielleicht tatsächlich der Weg das Ziel…

Und ich halte fest an meiner Vision von orgelspielenden Menschen, die eine Gemeinschaft bilden,
sich gegenseitig unterstützen- und denen egal ist, wer zu welcher Konfession gehört und wer die schwierigeren Stücke spielt. Sondern die ihre Begeisterung teilen, sich von verschiedenen Schwerpunkten ihrer Mitglieder anregen und begeistern lassen sich mit Aspekten zu beschäftigen,
die ihnen fremd sind, sie anspringen – vielleicht sogar ein wenig ärgern.
Für mehr Weitblick, Bereicherung, Freude – mehr Freude am Orgelspiel.

Also statt Frustration Motivation, statt Frustration Begeisterung, statt Frustration Gemeinschaft…

Ich tut das durch meine Online-Aktionen, die 5 Tage, 3 Wochen oder 5 Wochen dauern oder
durch das Übpartner-Coaching, wo ich dich konkret bei deinem Weg unterstütze!
Und durch Livetage, wo wir uns auch zum Arbeiten mit maximal vier KollegInnen treffen können.

Wenn du Zustimmung, Widerspruch, Fragen hast, freue ich mich über Kommentare hier und Terminanfragen für ein kostenfreies Kennenlerngespräch unter lebendigesorgelspiel@web.de.

Und denk dran: Du bist wichtig!

Birgit
P.S.: Meine nächsten Aktionen findest du unter Termine im Überblick,
frag gerne nach unter lebendigesorgelspiel@web.de.