In meiner Arbeit habe ich ja eine Dreiteilung gefunden:

  • Entspanntes Orgelspiel
  • Sicheres Orgelspiel
  • Lebendiges Orgelspiel

Über allem steht, dass ich dich als kompetent in Bezug auf dich selbst ansehe. Ich bin mir sicher,
dass du alles in dir hast, was du brauchst um diesen Weg des Orgelspiels zu gehen.

Natürlich durchdringen sich auch alle drei Bereiche, aber:
Entspanntes Orgelspiel, da geht es um das sogenannte Mindset:
Was denke ich über mich, das Orgelspiel und alles, was damit verbunden ist.
Wie kann ich Stress rausnehmen durch ganz praktische Vorarbeiten, eine gute Vorbereitung,
Klarheit darüber, was erreicht werden kann (nicht: soll/muss) –
und Klarheit über die momentanen Voraussetzungen, und was mit ihnen möglich ist.

Sozusagen ein Bei-dir-Ankommen in Bezug auf das Orgelspiel, aber auch in Bezug auf das Leben ‚drumherum‘.

Im sicheren Orgelspiel befassen wir uns eher mit dem Bereich Übtechnik,
mit den vielen Dingen rund um das Erfassen und Umsetzen des Notentextes.
Die Kunst ist die Ausgewogenheit zwischen emotionalem Engagement und Konditionierung
bestimmter Abläufe, die dann sicher wiedergegeben werden können.

Fehler passieren immer.

Das fehlerfreie Orgelkonzert gibt es ebenso wenig wie das Buch ohne Rechtschreibfehler,

überflüssige Leerzeichen, Buchstabendrehungen…

Auch im sicheren Orgelspiel ist das lebendige Orgelspiel schon angelegt, denn ich insistiere
immer auf der Wichtigkeit der Interpretation für den Fingersatz und andere körperliche Voraussetzungen.

Lebendiges Orgelspiel ist zum einen die Klammer für alles:
Ein Orgelspiel, das ins Alltagsleben integriert und im besten Sinne bodenständig ist.
Aber eben auch die Höhenflüge, das Wachsen, Weiterkommen, Entdecken, Erfahren, Staunen,
Grenzen erweitern einschließt- immer NICHT im Sinne von schneller, höher weiter, sondern
vertiefend, in die Materie eintauchend, begeisternd.

Zum andern ist lebendiges Orgelspiel natürlich Interpretation, das Zuhörer und Spieler
packende Erzählen einer Geschichte, die wiederum ihre Wurzel im sicheren Orgelspiel hat.
Wo die Körperhaltung oder was gelesen wird, korrigiert wird- und schon kann umgesetzt werden,
was der Spieler/die Spielerin wollte, weil es der Komponist beabsichtigte.

Ein Orgelspiel mit dem richtigen Muskeltonus (nicht zu wenig und nicht zu viel für das Stück),
in einer (möglichst) körpergerechten Haltung kann mit einem klaren Geist und voller Konzentration
das erzeugen, was das Ziel ist: Durchlässigkeit.
Dann geht sozusagen die Musik durch den Spieler /die Spielerin durch und du wirst wie die Orgel
zum Instrument durch das der Geist strömt und Himmel und Erde aufeinandertreffen können-
und du mittendrin. Leben wir nicht für diese seltenen Momente?

Ich sende Dir eine herzliche Einladung dich zu informieren über die nächste kostenfreie Aktion
W“Öffentlich spielen- aber sicher!“ Wir starten am 23.Oktober 2017.
5 Mails mit wertvollen Tipps kommen in dein Mailpostfach, verbunden mit einem
ebenfalls kostenfreien Gesrpächstermin mit mir – wenn und wann du diesen möchtest!

am 30. Oktober startet der große Kurs „5 Wochen für SICHERES Orgelspiel“,
mit dem wir passend vorm Advent fertig sein werden.
mehr findest du hier
Bei Fragen schreib mir einfach unverbindlich an lebendigesorgelspiel@web.de!

 

2017/29 Was hat entspanntes Orgelspiel mit sicherem Orgelspiel zu tun?

2 Gedanken zu „2017/29 Was hat entspanntes Orgelspiel mit sicherem Orgelspiel zu tun?

  • Frau Desch, ich durfte mir das Musizieren am Tasteninstrument selber bei bringen. Meinen Eltern fehlte das Geld um mich zum Unterricht zu schicken. Meine Disziplin war und ist noch heute: jeden Tag mindestenz eine halbe Stunde zu üben. In den meisten Fällen wird es länger.Ich bin dadurch in die Lage gekommen auch mir unbekannte Stücke anderer Komponisten vom Blatt zu spielen. Man knn hingehen und Kurse machen. Aber das A und O ist , Üben, Üben, Üben.

    1. Ja, genau Herr Lutowski, darum ermutige ich mit allen meinen Angeboten zum Üben! Es ist das Allerwichtigste und Allerschönste!
      Mein Kompliment für Ihre Disziplin!

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