In einem Gespräch mit einem Kollegen dieser Tage fiel dieser Satz von ihm:

Das Schlimmste ist einfach, dass man keine Ziele definiert!
So kommt man einfach zu nichts- in allen Lebensbereichen!

Er sprach dann davon, dass die orgelmäßig gestiegenen Anforderungen und meine Programme ihn schon haben signifikant weiterkommen lassen, aber er ist unzufrieden. Er spürt, dass er nicht so viel umsetzt, dass es schneller gehen und  vielleicht auch leichter sein könnte…

Alles Gute wünsche ich auch dir noch zum neuen Jahr 2018!
Hast du gute Vorsätze gefasst? Oder lässt du es gleich, weil es ja doch nichts bringt?

Nein, es bringt nichts,

  • wenn du dir nur was denkst ohne es aufzuschreiben.
  • wenn du es aufschreibst und dann weglegst
  • wenn du keinen Plan hast, wie du dein Vorhaben umsetzt.
  • Wenn du nicht zeitnah (72 Stunden) damit beginnst.

Ein Ziel ist messbar, machbar und motivierend.“

Dieser Satz begleitet mich schon Jahrzehnte, aber ich tue mich immer noch schwer mit ihm.
Zum Beispiel kann ich ja festlegen:
Ich will 50 neue SchülerInnen für meine Musikschule (mit 15 Mitarbeitenden) gewinnen. Dann müsste ich je nach Denkmodell eine bestimmte Anzahl von Menschen erreichen. O.k. man soll das Facebook-Anzeigen einstellen können, aber jeder weiß, dass das so nicht funktioniert. Ich kann also nur mein Bestes geben auf verschiedenen, vor allem regelmäßigen Wegen (Schaukasten, Aufsteller, Fenster-beschriftung, Pressearbeit, bei Institutionen die MusikWerkstatt vorstellen, mit Menschen sprechen… )- wie es aber wirkt kann ich am Ende des Jahres sagen…

In deinem persönlichen Bereich (ganz klassisch: Mehr Bewegung, Fitness- vielleicht auch an der Orgel!) kannst du festlegen, was du tun wirst.

Beispiel 1
Es ist kein Ziel: „Ich will mehr Orgelüben!“ sondern:
„Ich will jetzt jeden Samstag von ?? bis ?? Uhr meinen nächsten Gottesdienst vorbereiten.“
Wichtig: Was ist dein Plan B????
„Sollte ich Samstag verhindert sein, tue ich das an dem ___ (Wochentag) zu dieser___ Uhrzeit!“

Beispiel 2
Oder „An meinem freien Montag schaue ich mir den Plan für die nächsten vier Wochen an,
notiere meine Einsätze und entscheide, was wann dafür zu üben ist.
Sollte ich montags andere schöne Dinge vorhaben, tue ist dies am ___ (Wochentag).“

Das Prinzip ist klar oder?

Und dann kannst du loslegen, dazu habe ich eine Liste zum Abstreichen für dich gestaltet, die du bekommst, wenn du dich für den Newsletter einträgst. Nett gestaltet, bringt es einfach mehr Spaß!

Indem du dranbleibst, entwickelst du Gewohnheiten.
Und um solche Übgewohnheiten geht es in den „5 Tage für Übgewohnheiten entwickeln“
für die du dich hier eintragen kannst. Du hast Fragen?
Unter lebendigesorgelspiel@web.de bin ich gern für dich da!

Vielleicht magst du in der geschlossenen Facebookgruppe mit uns teilen, was du dir für 2018 vorgenommen hast? In jedem Fall viel Freude beim Erreichen deiner Ziele wünscht dir

Birgit
… und denk dran: Du bist wichtig!

 

 

201801 Gute Vorsätze, Ziele, Gewohnheiten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.