Im letzten Übtipp ging es ja um Misserfolgs- und Erfolgsspiralen, die einsetzen, aber auch gesteuert werden können. Heute ist es ja so „in“, erfolgreich zu sein. Man ist sowieso grundsätzlich nur erfolgreich und geradezu darauf fixiert! Wer dem nicht entspricht, nicht mithalten kann oder willl, wird nicht gesehen, ernstgenommen, gewertschätzt…
Geht Dir das auch so auf die Nerven wie mir?
Darum habe ich mich etnschieden eine Miniserie dazu zu schreiben. Dies ist Teil 1 🙂

Wikipedia sagt: „Der Begriff Erfolg bezeichnet das Erreichen selbst gesetzter Ziele.
Das gilt sowohl für einzelne Menschen als auch für Organisationen. Bei Zielen kann es sich um eher sachliche bzw. materielle Ziele wie zum Beispiel Einkommen oder um emotionale bzw. immaterielle Ziele wie zum Beispiel Anerkennung handeln.“

Selbst gesetzte Ziele – da lohnt es sich nachzuhaken.

Denn oft meinen wir etwas erreichen zu müssen, das die Gesellschaft, die Herkunftsfamilie,
die Gemeinde, das Umfeld…  wichtig und ‚normal‘ findet!?

Typische gesellschaftliche Erwartungen sind z.B.

  • Schneller, höher, weiter
  • Immer nur Sonnenschein
  • Glatte Fassade, was dahinter ist…
  • Es geht immer nur nach oben

Das persönliche Umfeld erwartet vielleicht,

  • Dass Du Dich noch mehr engagierst
  • Dass Du mehr Zeit für die Familie hast
  • Mehr Geld verdienst

Auch Deine Ziele?

Du hast ein oder mehrere große Vorbilder? Sehr gut!

Aber: Vorbilder wollen nicht kopiert werden!

  • Was findest Du an Deinem Vorbild so vorbildlich?
  • Passt das für Dich oder bist Du vom Typ her ganz anders?
  • Könntest Du das, was Du vorbildlich findest, adaptieren?

In uns selbst laufen bewusste oder unbewusste Programme ab, mit denen wir uns sogar gern selbst torpedieren… Darum ist Arbeit an der Einstellung oder neudeutsch dem Mindset, der Denkart, der geistigen Einstellung, der Geisteshaltung so entscheidend.

Mitunter muss man einige Oberflächen abkratzen, um zum Kern der Sache vorzudringen.

Was ist (Dir) wirklich wichtig?

Das ist unterm Strich gar nicht so viel…

Magst Du Selbstreflektion? Oder ist sie vielleicht neu für Dich? Wusstest Du schon: Das ist sogar ein Trend!

Du bist also up to date, auf dem neuesten Stand, wenn Du z.B.  Journaling machst, früher sagte
man Tagebuch führen. Heute kann es ein Erfolgs-Tagebuch sein (da ist er schon wieder, der Erfolg…!). Hintergrund: Die schlechten Dinge verdrängen die wenigen guten. Mit einem solchen Tagebuch,
auch gern einem Dankbarkeits-Tagebuch, passiert das nicht mehr!

Wenn Du mich schon eine Weile verfolgst, dann weißt Du, wie positiv sich mein Leben verändert hat, seit ich ein Bullet Journal führe (seit Oktober 2016), siehe dieser Artikel

Wie sich mein Bujo verändert hat, kannst Du hier nachlesen,

Eine Quelle von Inspiration findest Du z.B. hier, wähle das für Dich Passende aus, Du kannst es ja jederzeit ändern:

http://schreibenwirkt.de/journaling-gewohnheit/#more-1435

Was ist in dem Bereich bei Dir wohl bis nächste Woche schon passiert?

Falls du mich teilhaben lassen magst, schreibe mir gern an
lebendigesorgelspiel@web.de

Eine gute Woche wünscht uns beiden

Birgit

2017/16 Immer dies Erfolgsgerede – ich kann das nicht mehr hören!

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